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In diesem Jahr feiert der BUGA-Förderverein sein 20-jähriges Bestehen. Damit ist der Verein der älteste Förderverein für eine Bundesgartenschau in Deutschland.

Tag der offenen Gärten 2019

Einladung in private Gartenwelten

Zum Tag der Offenen Gärten am 2. Juni erlauben 19 Gartenbesitzer neugierige Blicke hinter ihren Gartenzaun.


Am 2. Juni 2019, von 10 bis 17 Uhr sind die Gärten in Gera und Umgebung geöffnet. In den Eingangsgärten erhalten die Besucher Eintrittskarten für 3 Euro (Kinder frei) und die genauen Anschriften aller teilnehmenden Gärten.Eingangsgärten:

Haus Schulenburg, Str. d. Friedens 120, 07548 Gera
Botanischer Garten, Nicolai- / Schillerstr,, 07545 Gera
Familie Kutschbach; Collis 2, 07554 Gera
Kunst- und Käuterhof Martin, Dorfstraße 9, 04626 Posterstein
Ingo Tröger; Pölziger Straße 78, 06712 Heuckewalde

Gerade im Frühling entfalten die Haus- und Schrebergärten eine besondere Blütenpracht. Das gerade ist ein Grund, diesen Anblick mit anderen zu teilen. Das dachte auch Mirella Burkhardt aus Burkersdorf und öffnet ihre grüne Oase seit 13 Jahren für die Besucher. Die ursprüngliche Idee für den "Tag der offenen Gärten" stammt aus England. Michael Dane brachte sie mit nach Thüringen. Im Jahre 2001 eröffneten sich zum ersten Mal die Blicke in fremde Gartenwelten Thüringens.Insgesamt 19 Gärten von Collis bis Heukewalde und von Wünschendorf bis Caaschwitz laden in diesem Jahr zu einem neugierigen Blick hinter den Gartenzaun ein. Drei Teilnehmer sind diesmal das erste Mal dabei. Das sind Familie Plöttner in Wünschendorf, Christian Halbauer, in Grobsdorf und Diana Müller in Caaschwitz. Ganz unterschiedliche Gartenparadiese liegen auch dieses Jahr wider auf der Gartenroute durch und um Gera. Liebevoll gestaltete Hausgärten, der Botanischen Garten in Gera mit Schwerpunkt heimische Flora, ein Villengarten, Bauerngärten, ein Irisgarten, ein Garten mit landwirtschaftlichen Charakter und Oldtimer-Geräten, ein artenreicher Freiland-Kakteen-Garten, eine große Steingartenanlage, eine professionelle Gärtnerei, mehrere Teiche mit Seerosen, Sumpfpflanzen und Koi-Besatz, eine Schrebergartenanlage mit Gehölzraritäten, ein Garten mit indianisches Flair, attraktive Hochbeete und vieles mehr lässt sich am Sonntag, 2. Juni von 10 bis 17 Uhr entdecken. Ein gepflegtes Plätzchen mit der Liebe zur Natur öffnet Mirella Burkhardt. Das versteckte Grundstück, unweit von Nöbdenitz, im Sprottetal gelegen, sei, und das habe sich mittlerweile  herumgesprochen, eine wunderschöne Gartenanlage, die an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen sei, verrät Wolfgang Hadlich. "Wer mich ganz kennenlernen will, muss meinen Garten kennen, denn mein Garten ist mein Herz", so heißt es auf einem Spruch, der neben der Eingangstür prangt und von keinem Geringeren als Fürst von Pückler-Muskau stammt. Und tatsächlich in der grünen Oase von Mirella Burkhardt erlebt man ihre Liebe zum Detail. "Nachdem ich das erste Mal beim Tag der offenen Gärten in Gera dabei war, packte mich sofort die Lust, mitzumachen", erinnert sich Mirella Burkhardt. "Ich freue mich jedes Jahr auf die Besucher, auch wenn es gerade vor dem Termin sehr viel Arbeit gibt, denn das Gartenreich gestalte ich neben dem Job ganz allein." Die neugierigen Besucher erwartet in Burkersdorf viel Kreativität, eine Kräuterspirale, ein Bauerngarten, eine Wildblumenwiese mit Bienenhaus, ein Teich mit Wasserpflanzen und Molchen, ein Brunnenhäuschen und ein Hochbeet mit Etagenzwiebeln. Genau das ist es, was man hier entdecken kann, Blumen und Pflanzen, die früher am Wegesrand oder auf den Wiesen wuchsen, jedoch durch die Zivilisation aus der Natur verdrängt wurden. Stolz zeigt die Gartenbegeisterte das Klappertöpfchen, eine Pflanze, die ältere Besucher noch aus ihrer Kindheit kennen. Da sind dann noch die Pastinake, eine weiße Möhre ganz mild und ohne Allergenen, früher am Weg zu finden wie auch die Wittwenblume, die zusammen mit Margariten auf den Wiesen wuchs.Aus Wildkräutern, wie Giersch, ein Alptraum für manchen Gärtner, stellt sie ein leckeres Erfrischungsgetränk, die "Unrautbowle", her, die sie für die Besucher bereit hält.

(von Wolfgang Hesse - aus Neues Gera, 29.5.2019)

Verein reagiert auf Details zum Bebauungsplan Neue Geraer Mitte - Stellungnahme vom BUGA-Förderverein

Da sollen nun also Bäume eines neu zu bebauenden Quartiers im Herzen von Gera geopfert werden. Bei einer Fläche, die mit einer Größe von 1,8 ha baulich neu erschlossen werden soll, sollen diese Bäume am Randbereich des Quartiers keine Berechtigung mehr haben?

Hier geht es nicht nur um 14 Bäume entlang einer innerstädtischen Straße, die mit ihrer Begrenzung ein grünes Band ergeben, sind optimal in das Stadtbild einfügen und nachhaltig mit für bessere Luft sorgen. Nein, hier geht es vor allem um ein bürgerliches Engagement welches, sollte der Bebauungsplan in dieser Form Gesetzeslage finden, mit Füßen getreten wird! Die Spender, die vornehmlich aus Gera und der Region kommen, wollten mit Ihrer Unterstützung etwas Bleibendes und Nachhaltiges schaffen und haben mit über 15.000 € eine erhebliche Summe in diesen Standort investiert. Die Pflanzstandorte sind seinerzeit gemeinsam mit der Stadt Gera abgestimmt und festgelegt worden.

Was bedeutet eine Rodung dieser für die Verlässlichkeit einer Stadt, für den Umgang mit Sponsoren und dem Engagement seiner Bürger und Unternehmen? Wie will Gera seine Glaubwürdigkeit wahren und künftigen Sponsoren entgegentreten?

Der BUGA Förderverein, der vor allem auch für eine Nachhaltigkeit von Stadt und Stadtlandschaft steht lehnt diese Entscheidung im Bebauungsplan entschieden ab! Ach wenn möglicherweise nicht alle Bäume von einer Fällung betroffen sind, so appellieren wir an die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung, die Mitglieder des Stadtrates und nicht zuletzt an die Bürgerinnen und Bürger sich dieser Entscheidung entgegen zu stellen. Wir sollten froh sein, dass wir uns den „Luxus Grün“ im Herzen von Gera leisten. Verfehlte Stadtplanungen gibt es im Land bereits genug, dass dürfen wir unserer Stadt nicht auch antun. Auch wenn der B-Plan eine mögliche Neuanpflanzung ausweist, so wäre eine Abstimmung mit unserem Verein und den Sponsoren sicherlich der bessere Weg gewesen.

 

Gera, 10. April 2019

 

BUGA Förderverein

Tobias Friedrich

1. Vereinsvorsitzender

Auch 2019 plant der BUGA-Förderverein Projekte für Gera

Frühjahrsputz im Schossgarten 13. April 2019
Lichternacht zum Hofwiesenparkfest 2019 3. bis 5. Mai 2019 (4. Mai)
Brücken- und Stadtbegrünung Frühjahr 2019
Balkon- und Fassadenwettbewerb 2019 Juli, August, Septemner 2019
Tag der Offenen Gärten 2019 2. Juni 2019
Schlossgartenkonzerte 2019 17. und 24. August, 7. September
20 Jahre BUGA-Förderverein Festveranstaltung 2019
Adventsmarkt 2019 7. - 8. Dezember 2019

Unser Wolfgang "Bill" Hadlich ist der Geraer Held der Herzen 2018

Die Überraschung war perfekt: Unter dem Vorwand zur Dankeschön-Veranstaltung für den Adventsmarkt des Buga-Fördervereins in die Mangelwirtschaft am Steinweg gelockt, bekam der Geraer das gläserne Herz und die Ehrenurkunde überreicht – Garten- und Vereinsfreund Wolfgang Hadlich ist der „Held der Herzen“ 2018.
Dass er plötzlich im Rampenlicht stand, war für den ­bescheidenen Herrn höchst ungewohnt, von den Juroren natürlich gewollt. „Denn diese Helden-Aktion will für jene engagierten Menschen, die sonst immer etwas unter dem Radar laufen, den roten Teppich ausrollen und ihnen Danke sagen“, betonte Preisstifter Mike Fischer . Insbesondere die Vielfalt der Aktivitäten und die Bescheidenheit des agilen 80-jährigen, einstigen Lehrer hätten die Jury beeindruckt und schließlich den Ausschlag für den Sieg gegeben. Wolfgang Hadlich organisiert nicht nur den jährlichen „Tag der offenen Gärten“, ein Projekt des Buga-Fördervereins, sondern trainiert wöchentlich noch zwei Senioren-Spinningteams.

Text: Christiane Kneisel (OTZ)  Foto: Wolfgang Hesse

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Die Arbeit des BUGA Fördervereins erfolgt ehrenamtlich.

In sämtlichen Projekten engagieren sich Mitglieder und Freunde des Vereins in ihrer Freizeit. Damit wir auch in Zukunft die begonnenen Arbeiten weiterführen und uns neuen Aufgaben stellen können, brauchen wir auch Ihre Unterstützung.

Bitte werden Sie Mitglied in unserem Verein. Den Mitgliedsantrag können Sie ganz einfach herunterladen und ausgefüllt an uns senden. Gerne auch per Emai.

Mitgliedsantrag als PDF

 

Schlossgartenkonzerte im Sommer

Auch 2019 lädt der BUGA-Förderverein zu den beleibten Konzerten in die grüne Oase hoch über der Stadt ein. Beliebte Geraer Künstler werden die Besucher in einer entspannten Atmosphäre und hoffentlich angenehmen Temperaturen und schönem Wetter unterhalten.

Folgende Termine stehen fest:

17. Juli Dixi Allstars

17. August CAT Henschelmann

24. August Intermezzo Piccolo

7. September Strandgut

Frühjahrsputz 2019 im Schlossgarten

Einen herzlichen Dank an alle fleißige Helfer beim Frühjahrsputz!
Viele Hände erweckten den Schlossgarten auf dem Osterstein aus dem Winterschlaf. Die grüße Oase hoch über der Stadt erwartet die Besucher und lädt ein in dieses schöne Ambiente zu vier Schlossgartenkozertes des BUGA-Förderverein.

Baumerkundungen in Ronneburgs Neuer Landschaft

Über 400 Bäume bestehend aus 100 Sorten und Arten bilden das Arboretum in der Neuen Landschaft in Ronneburg und erinnern an die BUGA 2007. Der BUGA-Förderverein Gera hat sich zur Aufgabe gestellt, alles zu tun, damit die Anlagen aus der BUGA-Zeit in Erinnerung bleiben. Nach dem Rückbau der mittelalterlichen Bauten ist das Areal oberhalb der Drachenschwanzbrücke jetzt wieder vollständig zugänglich. Klaus Schultheiß, Leiter der Sektion Gehölzkunde bei der Geraer Freunden der Naturwissenschaften, und Manfred Schneider berichteten von der derzeitigen Erhaltung der Bäume im Ronneburger Arboretum. Der BUGA-Förderverein beteiligt sich an der Beschriftung der Bäume und hilft bei der Erstellung von Übersichtstafeln. Die Gehölze im Arboretum werden mit QR-Codes beschriftet. Die Kosten dazu hat der Verein übernommen. Die Besucher erwartet im Laufe des Jahres eine interessante Beschilderung des Arboretums in der Neuen Landschaft Ronneburg. (Fotos: Wolfgang Hesse)

Ein Dankeschön an die Helfer beim Adventsmarkt 2018

Der Advensmarkt 2018 war wieder ein großer Erfolg. Dank vieler fleißiger Helfer konnten die drei Hofgutscheunen wieder mit einem vorweihnachtlichen Charme erfüllt werden. Um den Geraern ihren Adventsmarkt zu erhalten hofft der Verein weiterhin auf die Erhaltung des Hofgutes Gera-Untermhaus für die Stadt Gera. Bei einen lockerem Zusammensein konnte man Erinnerungen austauschen und den einen oder anderen Moment in Form einer Bildergalerie Revue passieren lassen.