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Einladung zum Tag der Offenen Gärten am 12. Juni in Gera und Umgebung

12. Juni 2022 von 10 bis 17 Uhr in Gera und Umgebung

Karten zu 3 Euro und die Übersicht aller teilnehmenden Gärten gibt es in den

Eingangsgärten:
Haus Schulenburg, Str. des Friedens 120, 07548 Gera
Botanischer Garten, Nicolaistraße 24, 07545 Gera
Familie Kutschbach, Collis 2, 07554 Gera
Familie Ingo Tröger, Pölziger Str. 78, 06712 Heuckewalde

In diesem Jahr findet der Tag der Offenen Gärten wieder planmäßig im Juni statt. In den beiden Pandemiejahren gelang es dem Buga-Förderverein, trotz Absage von offizieller Stelle, wenigstens einige private Gärten den Besuchern zugänglich zu machen. Diesmal freut sich der Verein, gleich 17 grüne Oasen zu präsentieren. Das Interesse der Gartenbesitzer ist groß, ihre kleinen Gartenwelten mit den Gästen zu teilen. Schon vor etwas 15 Jahren, also noch vor der Bundesgartenschau Gera-Ronneburg 2007 konnte der Buga-Förderverein diese Initiative in Gera zu etablieren.

Der Blick in fremde Gärten, mit Gleichgesinnten plaudern, sich neue Inspirationen für das grüne Zuhause holen, dazu lädt der Tag der Offenen Gärten ein. "Wir möchten dazu anregen, mit den Gartenbesitzern ins Gespräch zu kommen", erklärt Roberto Tamaske, zweiter Vorsitzender des Vereins.

 

Christoph Schwabe öffnet am 12. Juni seinen Kunstgarten für Interessierte.

Besonders gespannt ist Christoph Schwabe, denn er öffnet das erste Mal seinen Garten für die Besucher. "Ich betreue meine 1700 Quadratmeter selbst und es tut mir gut", sagt der 87-Jährige. "Meinen Garten zeige ich gern Besuchern und daher freue ich mich auf viele Interessierte am 12. Juni." Schon lange suchte Schwabe nach Kontakten zu einen Verein, um seine Gartenleidenschaft zu teilen. Im Buga-Förderverein hat er Gleichgesinnte gefunden. Viele Jahre verbrachte Christoph Schwabe in großen Städten, wie Leipzig oder Dresden. Vor 45 Jahren zog es ihn auf das Land und er übernahm in Vollmershain einen alten Vierseitenhof, den er sukzessive wieder aufbaute. Liebe zur Natur, zur Schönheit und zur Musik bestimmen sein ganzes Leben. Noch heute ist der Psychologe aktiv an der Ausbildung von Musiktherapeuten beteiligt. Im Schloss Posterstein hat seine Schule eine Bleibestätte gefunden. Für ihn ist das Dorf ein friedlicher Ort, auch wenn er immer der Zugezogene bleibt. Die Leute helfen und mögen ihn und er kann mit seiner Kunst viel Schönes dem Dorf zurückgeben.

Auf den ersten Blick eröffnet den Besucher ein weiter Blick in einen Park. An vielen Stellen kann man Plastiken und kleine Sitzecken erkennen. Am Rande steht ein Pavillon mit Gemälden zur geistlichen Chormusik von Heinrich Schütz. Auf die Besucher warten mehrere Gartenbereiche, die Schwabe jedoch als Ganzes sieht. Erste Wasserrosen schwimmen auf dem kleinen Teich. Eine blühende Oase eröffnet sich dem Besucher im oberen Bereich, herum um einen alten Baum. Der untere Bereich ist umrandet von Büschen, Steingewächsen und einem Steingarten. Die befestigten Wege, Treppen und die Schutzmauer zum Feld hat er selbst geschaffen. Zum Tag der offenen Gärten zeigt er bei hoffentlich trockenem Wetter einige seiner Ölgemälde im Gartenbereich. So verbindet sich gemalte Natur mit der Natürlichen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

 

Eindrücke aus dem Garten von Christoph Schwabe

Wasserspiele vor dem Theater sind bereit für die neue Brunnensaison

Der Buga-Förderverein Gera übernahm zusammen mit der Stadt die Initiative zur Reparatur. Übergabe am 18. November 2021

"Die Zusammenarbeit mit der Buga-Förderverein ist immer gut, so dass wir auch den zweiten Brunnen in Gera wiederbeleben konnten", freut sich Uwe Schleicher und betont, dass Geras Klimamanager Thomas Krauße bei diesem Vorhaben mit an Bord war.
"Es gibt ein passendes Förderprogramm vom Thüringer Umweltministerium, wobei Klimafolgeanpassungsmaßnahmen in der kommunaler Infrastruktur unterstützt werden", berichtet Thomas Krauße. "Brunnen haben für das Klima der Stadt eine große Bedeutung, wie es die heißen Sommer der letzten Jahre zeigten. Die Förderung für mehr Aufenthaltsqualität in der Stadt wurde positiv entschieden. Insgesamt 19.568,54 Euro sind als Zuschuss vom Land eingeflossen, das sind 80 Prozent der Kosten." Die kompletten Eigenmittel in Höhe von 5000 Euro übernahm der Buga-Förderverein. Damit erwuchsen der Stadt keinerlei Kosten, wofür Uwe Schleicher dem Freistaat und besonders dem Verein dankte.
Tobias Friedrich danke der Haus- und Gewerbegemeinschaft der Theaterstraße 1, die insgesamt 1.000 Euro als Spende für den Brunnen bereitstellten. Leider wäre es die einzige Zuwendung für dieses Vorhaben gewesen, so Friedrich. Der Vorstand des gemeinnützigen Buga-Fördervereins bittet daher um Spenden für den Theaterbrunnen und für geplante Folgeprojekte für unsere Stadt.
In einer überschaubaren Bauzeit vom 4. Oktober 2021 bis 18. November 2021 konnte diese Baumaßnahme abgeschlossen werden. Die Düsen, Leitungen und Pumpen wurden gereinigt und ein maximales Rücklaufbecken von 3.000 Litern in der Brunnenstube geschaffen. Die Elektrik befindet sich jetzt außerhalb auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Abdeckbleche auf den Theaterplatz sind ebenfalls neu. In ständiger Absprache mit der Stadtverwaltung und dem Buga-Förderverein arbeiteten die Geraer Firmen NUR-Bau und D-I-E Elektro AG Hand in Hand.
Uwe Schleicher wünscht sich nun Brunnenpaten, die die Betriebkosten zukünftig übernehmen werden. Diese könnten jedoch erst im Verlauf der ersten Monate bestimmt werden, so Schleicher. Eine gute Botschaft konnte er jedoch vom Probebetrieb bereits mitnehmen. Karsten Geißler, von der Firma D-I-E Elektro AG Gera ist seit 4 bis 5 Jahren Brunnenpate der Stadt und kündigte an, die Inbetriebnahme des Brunnens im Frühjahr und kleinere Reparaturarbeiten an den Wasserfontänen zu übernehmen.

Wolfgang Hesse (Neues Gera)

 

Klimaerlebnispfad für die Grüne Klasse in der Neuen Landchaft Ronneburg übergeben.

Endlich ist es soweit. Mit mehreren Monaten Verspätung, natürlich pandemiebedingt, konnte vor einigen Tagen der rekonstruierte und erweiterte Klimaerlebnispfad Ronneburg in der Grünen Klasse der Neuen Landschaft an die jungen Besucher offiziell übergeben werden. Der Buga-Förderverein hat sich die nachhaltige Förderung der Idee der Bundesgartenschau Gera-Ronneburg verschrieben. Dabei sei Ronneburg nicht nur im Namen, sondern in den Projekten verankert, erklärt Tobias Friedrich, erster Vorsitzender des Vereins. Nachdem im Vorjahr die Beschilderung des Baumarboretums übernommen wurde, suchte der Verein nach weiteren Herausforderungen in der neuen Landschaft. Anfangs standen die Wasserkaskaden am Herrenhaus in Fokus. Doch dieses Projekt erwies sich für den kleinen Verein als nicht realisierbar. Die Stadt Ronneburg und das ehrenamtliche Team um Gabriele Giera, Rainer Kunka und  Ehrenfried Schmidt von der grünen Klasse brachten den Klimaerlebnispfad ins Gespräch. Im Juni letzten Jahres wurde der Förderantrag positiv entschieden. Die Investitionssumme betrug 23.000 Euro.

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Buga-Förderverein engagiert sich mit LEADER-Projekten in Ronneburg und Weißig
LEADER steht dabei für "Liaison entre actions de développement de l’économie rurale (deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft)" und ist ein querschnittsorientierter Ansatz zur Förderung der ländlichen Räume durch die Europäische Union. Finanziert werden die Projekte aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie Mitteln des Freistaates Thüringen. Für das im Juni genehmigte Projekt unter dem Arbeitstitel "Klimaerlebnispfad Ronneburg 2.0" werden 23.000 Euro veranschlagt. Drei Viertel davon werden gefördert und die verbleibenden 25 Prozent werden vom Buga-Förderverein beigesteuert.
Das Weißiger "WÖKEA"-Projekt zur Verschönerung des Dorfes ist ein weiteres für 2020 bestätigtes LEADER-Projekt. Insgesamt 21.002,91 Euro stehen im Förderantrag, davon trägt der Verein den kompletten Eigenanteil von 5250 Euro.

 

 
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Frühjahrsputz 2022 im Schlossgarten

Am Samstag, 9. April, wurde der Schlossgarten auf dem Schloss Osterstein vom Buga-Förderverein aus dem Winterschlaf geholt. Trotz kaltem Aprilwetter mit Sonne, Wind und Graupelschauern trafen sich 15 fleißige Helfer, Vereinsmitglieder und Freiwillige aus der Stadt, um mit Hand anzulegen. Die Baumscheiben wurden von Unkraut befreit und mit Laub bedeckt, Büsche und Bäume beschnitten, die Eibenhecke um den Brunnen wurde gekürzt und die Hauptwege von Unkraut befreit. Weiterhin erfolgte eine Sichtkontrolle auf Winterschäden. Vereinsvorsitzender Tobias Friedrich lobte die gute Zusammenarbeit mit den Schlosseigentümern, Steffen Salheiser und Kai-Uwe Klinnert, die auch in diesem Jahr notwendige Nachpflanzungen im Schlossgarten finanziell übernehmen.

Frühjahrsputz im Schlossgarten

Winterfestmachung Schlossgarten 2021 - Fleißige Helfer vom Verein

Schlossgartenkonzerte 2021 beendet

Das letzte Konzert der Schlossgartensaison 2021 bescherte dem Buga-Förderverein nochmals einen großen Erfolg. Weit über 100 Besucher sind hoch auf das Schloss Osterstein gekommen, um die Dixie Mix Altstars, die wohl bekannteste Dixieland Gruppe Ostthüringens, live zu erleben...

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Baumerkundungen in Ronneburgs Neuer Landschaft

Über 400 Bäume bestehend aus 100 Sorten und Arten bilden das Arboretum in der Neuen Landschaft in Ronneburg und erinnern an die BUGA 2007. Der BUGA-Förderverein Gera hat sich zur Aufgabe gestellt, alles zu tun, damit die Anlagen aus der BUGA-Zeit in Erinnerung bleiben. Nach dem Rückbau der mittelalterlichen Bauten ist das Areal oberhalb der Drachenschwanzbrücke jetzt wieder vollständig zugänglich. Klaus Schultheiß, Leiter der Sektion Gehölzkunde bei der Geraer Freunden der Naturwissenschaften, und Manfred Schneider berichteten von der derzeitigen Erhaltung der Bäume im Ronneburger Arboretum. Der BUGA-Förderverein beteiligt sich an der Beschriftung der Bäume und hilft bei der Erstellung von Übersichtstafeln. Die Gehölze im Arboretum werden mit QR-Codes beschriftet. Die Kosten dazu hat der Verein übernommen. Die Besucher erwartet im Laufe des Jahres eine interessante Beschilderung des Arboretums in der Neuen Landschaft Ronneburg. (Fotos: Wolfgang Hesse)