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Tag der Offenen Gärten am 2. Juni 2019

Seit 18 Jahren organisiert der Förderverein gemeinsam mit engagierten Gartenbesitzern den “Tag der offenen Gärten – Open Gardens“.
Insgesamt 19 Gärten von Collis bis Heukewalde und von Wünschendorf bis Caaschwitz luden in diesem Jahr zu einem neugierigen Blick hinter den Gartenzaun ein. Drei Teilnehmer waren diesmal das erste Mal dabei. Das waren Familie Plöttner in Wünschendorf, Christian Halbauer, in Grobsdorf und Diana Müller in Caaschwitz. Ganz unterschiedliche Gartenparadiese liegen auch dieses Jahr wider auf der Gartenroute durch und um Gera. Liebevoll gestaltete Hausgärten, der Botanischen Garten in Gera mit Schwerpunkt heimische Flora, ein Villengarten, Bauerngärten, ein Irisgarten, ein Garten mit landwirtschaftlichen Charakter und Oldtimer-Geräten, ein artenreicher Freiland-Kakteen-Garten, eine große Steingartenanlage, eine professionelle Gärtnerei, mehrere Teiche mit Seerosen, Sumpfpflanzen und Koi-Besatz, eine Schrebergartenanlage mit Gehölzraritäten, ein Garten mit indianisches Flair, attraktive Hochbeete und vieles mehr ließ sich am Sonntag, 2. Juni von 10 bis 17 Uhr entdecken. Ein gepflegtes Plätzchen mit der Liebe zur Natur öffnete Mirella Burkhardt. Das versteckte Grundstück, unweit von Nöbdenitz, im Sprottetal gelegen, sei, und das habe sich mittlerweile  herumgesprochen, eine wunderschöne Gartenanlage, die an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen sei. "Wer mich ganz kennenlernen will, muss meinen Garten kennen, denn mein Garten ist mein Herz", so heißt es auf einem Spruch, der neben der Eingangstür prangt und von keinem Geringeren als Fürst von Pückler-Muskau stammt. Und tatsächlich in der grünen Oase von Mirella Burkhardt erlebte man ihre Liebe zum Detail. Die neugierigen Besucher erwartete in Burkersdorf viel Kreativität, eine Kräuterspirale, ein Bauerngarten, eine Wildblumenwiese mit Bienenhaus, ein Teich mit Wasserpflanzen und Molchen, ein Brunnenhäuschen und ein Hochbeet mit Etagenzwiebeln. Genau das ist es, was man hier entdecken kann, Blumen und Pflanzen, die früher am Wegesrand oder auf den Wiesen wuchsen, jedoch durch die Zivilisation aus der Natur verdrängt wurden. Stolz zeigte die Gartenbegeisterte das Klappertöpfchen, eine Pflanze, die ältere Besucher noch aus ihrer Kindheit kennen. Da sind dann noch die Pastinake, eine weiße Möhre ganz mild und ohne Allergenen, früher am Weg zu finden wie auch die Wittwenblume, die zusammen mit Margariten auf den Wiesen wuchs.
Auch 2019 bedankte sich der Verein mit einem gemeinsamen Essen bei allen teilnehmenden Gartenbesitzern.

Eine kleine Bildergalerie vom Tag der offenen Gärten 2019 (Fotos: Wolfgang Hesse)

Eine kleine Bildergalerie von der Dankeschönveranstaltung 2019 (Fotos: Wolfgang Hesse)

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